Die JFG Aschberg wird bei den "Sternen des Sports in Silber" zweiter Sieger

Der von der Raiffeisenbank Aschberg nominierte Verein erhält die Auszeichnung für die Herausgabe eines eigenen Fußballsticker-Albums.

Die JFG Aschberg hat den zweiten Platz beim Wettbewerb "Sterne des Sports in Silber" gewonnen. Der Verein hat gemeinsam mit seinen Stammvereinen SV Aislingen, SSV Glött, SV Holzheim und FC Weisingen ein Fußballsticker-Magazin mit Bildern seiner Jugendspieler zum Kleben, Sammeln und Tauschen herausgebracht. Im Namen der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken übergaben der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) und der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) in Bad Gögging die Auszeichnung für herausragendes gesellschaftliches Engagement an Vertreter des Vereins. Mit dem Preis ist eine Spende in Höhe von 1.500 Euro verbunden.

Über den Stern freut sich auch die Raiffeisenbank Aschberg, die den Verein für den Wettbewerb nominiert hatte. "Wir gratulieren den kreativen Menschen von der JFG Aschberg und der Stammvereine zur verdienten Anerkennung dieser Leistung", sagte Vorstandsvorsitzender Josef Negele. Mit einem Fußballsticker-Sammelalbum die Jugendspieler untereinander und in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, sei eine "grandiose Idee". "Mit dem besseren Kennenlernen ist der Gemeinschaftsgedanke zwischen den Vereinen, aber auch das Interesse neuer Spieler gewachsen. Das verdient jede Unterstützung", so Josef Negele.

Über 320 verkaufte Alben, begeisterte Sammler und eine große Resonanz bei den Tauschbörsen standen am Ende des aufwendigen Projekts. Und der Erfolg, auch in den ländlichen Regionen die Kinder und Jugendlichen für den Fußballsport zu motivieren.

Insgesamt wurden bei der Vergabe der "Sterne des Sports in Silber" 19 Sportvereine ausgezeichnet. Preise und Urkunden übergaben GVB-Vorstandsmitglied Alexander Büchel, der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, der Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbands Günther Lommer und die ehemalige Weltklasse-Eisschnellläuferin Anni Friesinger-Postma.

Den ersten Platz belegte der 1. FC Rieden für sein bayernweit einzigartiges Energie- und Umweltkonzept – unter anderem betreibt er eine Hackschnitzelheizung und eine energiesparende LED-Flutlichtanlage. Als Landessieger vertreten die Oberpfälzer den Freistaat nun im Bundesfinale der "Sterne des Sports" am 23. Januar 2017 in Berlin, an dem auch Bundespräsident Joachim Gauck teilnehmen wird.

Die "Sterne des Sports" sind eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbunds und der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Seit 2004 würdigen sie Sportvereine für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement. Die Auszeichnungen sind mit einer Geldprämie verbunden und werden auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene verliehen. Der Landessieger qualifiziert sich automatisch für das Finale in Berlin. Dort wird auf einer feierlichen Abschlussgala der Bundessieger mit dem "Großen Stern des Sports" in Gold gekürt.